Familie, Medizin

Ein neuer Väterblog

Ein neuer Väterblog

Es gibt einfach viel zu wenige Väterblogs in Deutschland. Dabei ist Vatersein ein viel zu wichtiges Thema. Deshalb gibt es jetzt Papa la Papa – Väterblog – Vater werden ist nicht schwer, ein neues Weblog zum Thema Vaterschaft, Familie, Kinder, Partnerschaft und Mannsein –... mehr

Lebt ein Mensch in unserem Hund?

Tags: , , , | Vom 30. Juni 2010 | Autor: Papa la Papi | Thema: Familie, Medizin

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“Als unser Sohn zwei Jahr alt war, wollte er wissen, ob in unserem Hund Bello ein Mensch lebte. Mir wurde ganz warm ums Herz, und für eine Sekunde konnte ich unseren alten Bello mit den Augen unseres Sohnes sehen und verstehen, warum er so fragte. Bello ist ein echtes Familienmitglied, ein Teil unseres Lebens, und seine Gegenwart trägt zu unserem Wohlbefinden bei. Kurz, er ist eine vollwertige Persönlichkeit wie jeder andere von uns ebenfalls.”

“Und eine Katze? Oder ein Vogel, ein Baum, eine Blume, ein Rhinozeros? Wie der Mensch, so ist jedes für sich ein vollkommenes Wesen – genau so, wie es ist.”
S. 141

Später im Buch, im Kapitel “Ratschläge für den Umgang mit Umweltstress” werden dem Leser schmerzhafte Fragen gestellt:
“Achten Sie darauf, wie Sie fernsehen. Nach welchen Kriterien wählen Sie Ihr Programm aus? Welche Bedürfnisse befriedigt es? Wie fühlen Sie sich hinterher? Wie oft sehen Sie fern? Warum schalten Sie den Appart überhaupt ein? Was empfinden Sie beim Ausschalten?”

“Welche Wirkungen haben schlechte Nachrichten oder Bilder der Gewalt und des Hasses auf Sie? Auf Ihren Körper? Auf die Psyche? Sind Sie sich der Wirkung bewußt oder nicht? Achten Sie darauf, wie Sie sich angesichts von Umweltstress fühlen, ob hilflos, deprimiert oder trotz allem zuversichtlich?
S. 308

Aus dem Buch Gesund durch Meditation: Das große Buch der Selbstheilung


*Der Name des Hunde “Bello” = im Originaltext “Sage”
Foto: Tudor

Machtkämpfe mit dem Nachwuchs und Klischees. Ein Kommentar

Tags: , , | Vom 29. Juni 2010 | Autor: Papa la Papi | Thema: Erziehung

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Machtkämpfe, Willen durchsetzten sind wichtige Themen. Und hier im Blog Wunderbare Kinder unter dem Beitrag Der will ja nur seinen Willen durchsetzen… unfangreich aufbereitet. Gefällt mir. Ja, man muss klar und eindeutig sein. Immer. Und Kinder “gucken sich” nicht nur viel von uns ab, sie lernen in den frühen Jahren ausschließlich per Nachahmung. Vermutlich lernt der Mensch das meiste aus Nachahmung und “learning by doing” – selbst noch im Erwachsenenalter.

Es ist wichtig gegen Klischees und Plattitüden (Machtkampf, Eigenen Willen durchsetzen) vorzugehen und dies zu reflektieren.

Manche Menschen scheinen dazu nicht in der Lage oder haben das nicht gelernt. Es sind genau diese Begriffe und Vor-Urteile wie “Machtkampf” und “Willen durchsetzen” die uns den Blick auf das tatsächliche Geschehen verstellen und mehr über den aussagen, der diese benutzt, als über ein … Kind.

Es gäbe noch viel mehr dazu zu sagen, aber hier ist nicht der Ort dazu.
Viele sind geneigt, alles mögliche, Verhaltensweisen, Charaktere, Neigungen – Menschen halt – in Schubladen zu stecken. Das ist man gewohnt, so kommt man besser zurecht. Vermutlich ist es ein Urbedürfnis und manches aus der Hinrforschung deutet darauf hin, dass dieses Verhalten uns bei vielen Gelegenheiten hilft, den Überblick zu behalten und wichtig und unwichtig unterscheiden zu können.

Nur mit demjenigen, den man in diese Schubladen steckt und den man durch die Brille bestimmter Stereotype sieht, hat das sehr wenig bis gar nichts zu tun. Da muss man erstmal hinter steigen. Dann sieht manches ganz anders aus und vieles fällt leichter.

Kinder müssen etwas wild sein … sonst sind sie nicht gesund!

Foto: Edwin Lee

Standard-Impfungen: Kinder am Arsch?

Tags: , , | Vom 29. Juni 2010 | Autor: Papa la Papi | Thema: Kinder, Medizin

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Gut. Die erste Version dieses Artikels war sehr emotional und, wie ein Kommentar hier unten beweist, vielleicht untauglich. Untauglich darin, das auszudrücken, was ich ausdrücken wollte. Nämlich meinen Unmut unserer Medizin gegenüber und meine Frustration über die gängie Impfpraxis.

Die Meinung widersprechen sich. Auch unter Medizinern. Ist es sinnvoll gegen alles, was geht, zu impfen? Ist es erforderlich, kleinste Kinder mit komplexen Impfcocktails zu malträtieren? Und steht eine solche Massnahme im vernüftigen, medizinisch gerechtfertigten Kosten-Nutzen-Verhältnis? Der Laie, die Eltern, der einfach Mensch können das nicht entscheiden. Wie auch?

Wie gesagt, selbst die Mediziner sind sich nicht einig. Außerdem stehen Naturheilkundler und Homöopathien den Impfgewohnheiten der modernen Medizin sehr skeptisch gegenüber. Dabei kann überhaupt kein Zweifel darüber bestehen, dass es sogenannte Impfschäden, die mehr oder weniger schwerwiegende gesundheitliche Beeinträchtigungen nach sich ziehen können.

Ich erinnere mich an meine Kindheit und die meiner Eltern und Großeltern. Alle sind ohne diese heftigen Impfcocktails im Babyalter durchgekommen und groß geworden. Ich hatte sämtliche Kinderkrankheiten, die als solche bezeichnet werden können, die es gibt. Von Mumps bis Röteln, Keuchhusten bis Masern, Mittelohrentzündung bis Windpocken. Ich habe alles heil überstanden. Damals waren noch alte Hausmittel bekannt, bestimmte Wickel, Tee und Sirup, die mir meine Großmutter liebevoll angediehen ließ.

Und jetzt sind diese Kinderkrankheiten die große Gefahr? Oder hatte man seinerzeit nicht genug daran verdient?

Jedenfalls wurde meine kleine Tochter in ihrem ersten Lebensjahr mit allem geimpft, was die Medizin aktuell hergibt und hat in deren Folge schwerste Erklätungen und Viren-Infekte erleiden müssen. Das sind natürlich keine Impfschäden und deshalb erwähnt man das gar nicht, Fieber sei normal, heißt es denn, bitte wieder kommen, wenn das Fieber anhält oder zu hoch wird. Mehr nicht. Aber dass das Immunsystem kurz ausgeknockt wird und damit Tür und Tor für was weiß ich nicht alles für Erreger geöffnet wird – davon wird nicht geredet.

Im Gegenteil. Da heißt es dann, dass 10, 11, 12, 14 Erkältungen im ersten Lebensjahr normal und die Regel sind. Kein Arsch scheint das mit diesen verflixten Imfungen in Verbindung zu bringen, dabei lieggt das auf der Hand. Und ich habe echt die Schnauze voll von diesem Scheiß und werde meine Tochter erst einmal nicht mehr impfen lassen. Weil nicht nur sie hingeworfen und fruchtbar krank wurde, sondern auch die halbe Familie mit ihr. Das kann doch nicht angehen. Das läuft doch was schief. Und die einzige Erklärung ist eben die Geschichte mit dem Impfen.

Was mich dabei so sauer macht, ist einerseits die Arroganz der Ärtzeschaft, die stets mit Horrorszenarien und dem Tod des Kindes drohen und andererseits mit dem Verschweigen dieser Art von Nebenwirkungen. Nirgends steht, dass nach einer Imfung das Immunsystem geschwächt ist und es zu erheblichen Erkältungskrankheiten kommen kann. Es wird nur mit schweren Kalibern gearbeite. Mit Impfschäden, Hirnentzündungen, Verkrüppelungen und vor allem mit dem Tod. Es scheint nichts dazwischen zu geben. Keine Alltäglichkeit. Nur Drama. Mich kotzt das so dermaßen an …

Empfehlungen der STIKO (Ständigen Impfkommission)

Sind so kleine Hände

Tags: , | Vom 17. Februar 2010 | Autor: Papa la Papi | Thema: Kinder

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Gerade durch das berechtigt große Entsetzen über die sexuellen Übergriffe auf Kinder durch katholische Lehrer des Jesuitenorderns in Deutschland, schwappt das Thema Kindesmisshandlung wieder an die Oberfläche. Da die Katholische Kirche mal wieder ein billiges Ziel abgibt, wird leicht übersehen, dass die Masse der Misshandlungen von Schutzbefohlenen und Kindern an ganz anderer Stelle stattfindet – nämlich in den Familien.

Kinder zu quälen und zu missbrauchen ist etwas so Ungeheuerliches, etwas derart Abscheuliches, dass man es lieber nicht wahrhaben möchte, wenn es irgendwo geschieht. Dabei sind die Misshandlungen vielfältig, subtil und natürlich nicht nur auf sexuelle Übergriffe beschränkt. Lesenswert dazu der Wikipedia-Artikel am Ende des Beitrags.

Ich erinnerte mich wieder an den Text dieses kleinen, rührendes Liedes aus den 70er-Jahren – mich berührt dieses Lied sehr, denn ich weiß, was man Kindern und Heranwachsender aus Grobheit und eigener Verletztheit alles antun kann und niemals antun darf: Bettina Wegner “Sind so kleine Hände”

Sind so kleine Hände
winz’ge Finger dran.
Darf man nie drauf schlagen
die zerbrechen dann.

Sind so kleine Füße
mit so kleinen Zehn.
Darf man nie drauf treten
könn’ sie sonst nicht geh’n.

Sind so kleine Ohren
scharf, und ihr erlaubt.
Darf man nie zerbrüllen
werden davon taub.

Sind so schöne Münder
sprechen alles aus.
Darf man nie verbieten
kommt sonst nichts mehr raus.

Sind so klare Augen
die noch alles sehn.
Darf man nie verbinden
könn’ sie nichts versteh’n.

Sind so kleine Seelen
offen und ganz frei.
Darf man niemals quälen
geh’n kaputt dabei.

Ist so’n kleines Rückgrat
sieht man fast noch nicht.
Darf man niemals beugen
weil es sonst zerbricht.

Grade, klare Menschen
wär’n ein schönes Ziel.
Leute ohne Rückgrat
hab’n wir schon zuviel.

http://bettina-wegner.de

http://de.wikipedia.org/wiki/Kindesmisshandlung

Im Mittelpunkt sein

Tags: , , | Vom 7. Februar 2010 | Autor: Papa la Papi | Thema: Kinder

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Kinder sind kleine Egoisten, heißt es immer wieder. Im Rausch ihrer natürlichen Egomanie, zimmern sie ihren Spielkameraden den Schaufelbagger an den Schädel und ziehen wie die Sonne im Sternensystem bei einer Familienfeier alle Aufmerksamkeit mit voller Absicht auf sich. So sollen sie nun mal sein, die kleinenRacker und Märchenprinzessinnen. Wenn alles sich nur um sie dreht und sie im Mittelpunkt (der Aufmerksamkeit) stehen, sind sie zufrieden. Das scheint die Welt eines kleinen Kindes aus der Sicht mancher Erwachsener zu sein.

Ich habe es neulich wieder erlebt, dass die Annahme, die wollen stets im Mittelpunkt stehen, für eine unumstößliche Tatsache gehalten wird. Um mich zu erklären: Ich halte davon überhaupt nichts.

Ich gehe nicht davon aus, dass jeder Bengel seiner Konkurrenz einen an den Latz knallt, noch dass es in der Natur des Kindes liegt, ständig im Mittelpunkt der Aufmerksamkeit zu stehen. Wie das immer so ist mit Vorurteilen und allgemeinen Annahmen, schaut man nicht mehr genau hin. Fragt weder, mit welchem Kind man es zu tun hat, unter welchen Umständen es lebt, wer seine Eltern sind, noch wer der Mensch ist, der die Beobachtung derAufmerksamkeitssucht gemacht hat.

Ein Kleinkind weiß weder was eine Bühne ist noch, dass Deutschland einen Superstar sucht. Hoffentlich. Dabei ist die Sache ganz einfach und hat nichts mit einem schwarzenAufmerksamkeitsloch zu tun, in dem Kinder um der Sache selbst willen Star und Mittelpunkt sein wollen.

Ein Kind braucht Nähe. Kinder brauchen Anregungen und Schutz. Das sind ihre angeborenen Bedürfnisse. Zusammen mit Neugier auf das, was Außen geschieht und wie sie selbst das Außen gestalten (mit eigenen Tönen, Handlungen, Bewegungen undMimiken ), könnte ein Beobachter meinen, dass das Kind im Mittelpunkt stehen möchte. Aber diese Annahme sagt mehr über den, der sie äußert aus, als über das Kind.

Ein Kind möchte dabei sein, möchte dort sein, wo alle anderen sind, wo die Bezugspersonen sind. Ein Kind will und muss am Leben teilnehmen, das ist ihm angeboren und braucht nicht interpretiert zu werden. Mir scheint, dass dies Haltung, Kinder suchten den Mittelpunkt, nur in den eherkategoriefreundliche Ländern (Stichwort: Schublade), wie es Deutschland nun mal ist, ein Thema ist. In Spanien und in den südlichen Ländern sind Kinder einfach mit von der Partie. Fertig.

Es mag ja tatsächlich Kinder geben, die sich in den Mittelpunkt spielen. Das hat seine Gründe. Seine guten Gründe. Natürlich ist es jedenfalls nicht. Vielleicht bekommt das Kind, dass ständig um Aufmerksamkeit ringt, nicht genug davon, also nicht genug Wärme und Körperkontakt. Das aber führt nicht zu so griffigen Aussagen von einigenAssenstehenden: Will im Mittelpunkt sein.

Ich mag das nicht.

Foto: Andreas

Die Welt verändern

Tags: , | Vom 29. Dezember 2009 | Autor: Papa la Papi | Thema: Erziehung

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Die Welt schreit nach Leistung und Fortschritt
und ist voller Hass und Zank.
Kannst du all das sehen
und deinen Kindern dennoch helfen,
sich ihr Vertrauen, ihre Hoffnung und
ihren inneren Frieden zu bewahren?

Kannst du die Welt so annehmen, wie sie ist,
und dennoch nach anderen Maßstäben leben?
Kannst du deinen Kindern
ein Leben vorleben,
in dem es Veränderung,
Heilung,
Zuspruch
und Liebe gibt?

William Martin
Das Tao Te King für Eltern