Mannsein, News

Standard-Impfungen: Kinder am Arsch?

Standard-Impfungen: Kinder am Arsch?

Gut. Die erste Version dieses Artikels war sehr emotional und, wie ein Kommentar hier unten beweist, vielleicht untauglich. Untauglich darin, das auszudrücken, was ich ausdrücken wollte. Nämlich meinen Unmut unserer Medizin gegenüber und meine Frustration über die gängie... mehr

Das Männermanifest der Grünen

Tags: , , | Vom 29. Juni 2010 | Autor: Papa la Papi | Thema: Mannsein, News

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Das sogenannte Männermanifest der Grünen stammt von einer Gruppe Grüner Politiker aus NRW und wurde im April mit großem Medienecho veröffentlich. Unter dem Titel “Nicht länger Machos sein müssen” – Das Grüne Männer-Manifest wurde es im Internet veröffentlicht und brachte nicht nur vom SPIEGEL – Abschied vom Macho-Mann – viel Spott und Häme ein. Denn man scheute selbst vor plattesten Überschriften, die aus der EMMA abgekupfert schienen zurück: Man wird nicht als Mann geboren, man wird dazu gemacht.

Nicht nur diese Sätze – obwohl etwas wahres daran ist – widersprechen dem aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand. Der Ansatz ist ja auch richtig, aber warum gerade jetzt: Wir wollen Neue Werte – Neue Arbeit – Neue Perspektiven!. Aber weshalb schlagen die Urheber des Manifest derart über die Stränge: Wir brauchen ein neues Bewusstsein für eine neue Männlichkeit. Wir als männliche Feministen sagen: Männer, gebt Macht ab! – es lohnt sich.

Männliche Feministen – provokant zwar, aber völlig unangemessen und daneben. Die Identität als Mann kann sich ja nicht auf die Identifizierung mit dem Feminismus beziehen, sondern muss in das GANZE eingebettet sein und aus tiefester Menschenfreundlichkeit heraus sich frei und selbstbewußt gestalten (dürfen).

Wie auch immer. Die Diskussion wurde dadurch angestoßen und wir Kerle sind aufgefordert sie fortzusetzen und fruchtbar zu halten.

Lesenswert: Sehr viele spannende Gedanken zum Thema macht sich Ferdinand Knauß in seinem Genderblog.

Männerspielsachen

Tags: , , | Vom 2. Februar 2010 | Autor: Papa la Papi | Thema: Geschlechterrollen, Gesellschaft

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Ich habe von Experimenten gelesen, in denen männliche Schimpasen eher zu knallroten Rolldingern (also Autos) langten, als zu irgen deinem anderen Spielzeug. Es scheint also genetisch bedingt zu sein, dass der männliche Nachwuchs im Gegensatz zum weiblichen “technische” Spielsachen bevorzugt. Davon leben in unseren Zeiten ganze Industrien – Apple zum Beispiel.

Ich komme auf dieses Thema, da mit dem “iPad” mal wieder etwas die Bühne der (technisierten) Welt betrat, das kein Mensch braucht. Eigentlich haben die Menschen ganz andere Sorgen, doch es muss ja irgendwie weitergehen, es muss Geld verdient werden, gearbeitet werden, an was auch immer. Wobei das Buch schon vor 10 Jahren totgesagt wurde, aber trotzdem immer mehr davon verkauft werden.

Als erste stürzen sich immer die Kerle auf diese Dinger, heißen sie nun iPad, -Pod, -Phone oder -Mac, sei es ein Handy, Auto oder Raumschiff, eine Konsole, ein Fernseher mit flüssigem Kristall. Ich weiß nicht, wie das ganz Zeug sonst noch heißt. Und es könnten auch Autos sein, BMW, Audi, Toyota – es sind alles irgendwie Männerspielsachen. Und so unwichtig zum Leben und Überleben, dass es manchmal weh tut, mit was für blödsinnigen Zeugs viele Menschen ihre Zeit zu verbringen.

Zeit, die man mit seiner Familie, seinen Kindern, seinen alten Herrschaften, der einsamen Oma gegenüber, dem Obdachlosen vor dem Supermarkt oder mit interessanten Menschen verbringen kann. Aber damit kann man natürlich nichts verdienen, das ist keine Zeitungsmeldung wert, keinen Artikel, es hat keinen Aufmachen, lässt sich nicht googeln …

So muss es in vorgeschichtlichen Zeiten gewesen sein, als man mit Fundstücken, selbst gefertigten Werkzeugen oder Schmuck, mit neuen Fernwaffen oder anderem praktischem Zeugs bei seinen Stammeskollegen angeben konnte (wegen der Frauen natürlich) und die rückständigen Artgenossen von der Nachbarsippe im übernächsten Tal tief beeindrucken konnte (und damit einen Vorteil bei der Nahrungsbeschaffung bekam).

Und was ist aus diesem einst stolzen und unbesiegbaren Wesen geworden? Ein Instrument der Marketingstrategen, ein iPhone-Besitzer, ein Golf-Fahrer und DJ.