Jedes Kind braucht ab einem bestimmten Alter ein Stückchen Privatsphäre und nach Möglichkeit ein eigenes Zimmer. Ein Kinderzimmer. Damit es sich in diesem wohlfühlt, sollte es kindgerecht gestaltet sein und über alles verfügen, was ein solches Spiel- und Rückzugs.Zimmer eben so ausmacht. Ein paar Ideen zur Gestaltung findet ihr hier, im Zweifel muss man sich eine neue Bude suchen. Oder aufs Land ziehen?
Will gut geplant sein: ein Kinderzimmer
Wichtigste Voraussetzung für ein eigenes Kinderzimmer ist natürlich erst einmal das Vorhandensein eines Raumes, der entsprechend genutzt und für viele Jahre derartig beansprucht werden kann. Oft heißt es dann, das Arbeits- oder Gästezimmer zu räumen und es in ein waschechtes “Kinderparadies” umzugestalten. Bei uns war es so, dass wir uns früh sicher waren, ein gemeinsames Kind haben zu wollen, weshalb wir schon wenige Monate nach der Hochzeit unseren Wohnraum vergrößerten und uns hier eine neue, günstige Wohnung suchten, die über ein zusätzliches Zimmer verfügte. Bis es dann letztendlich soweit war, meine Frau schwanger wurde und unsere Kleine ein gutes Jahr später im sechsten Lebensmonat aus unserem gemeinsamen Schlafzimmer in ihren eigenen Raum übersiedelte, nutzte ich dieses übergangsweise solange als pragmatisch eingerichtetes Hobby- und Fitnesszimmer.
Farbige Wände für ein kindgerechtes Ambiente
Nachdem alles rausgeräumt war, ging es an die Wandgestaltung. Wir entschieden uns für eine Tapete, die vorwiegend in blassem Rosa gehalten war, vereinzelte Aufdrucke von Ponys und Prinzessinnen aufwies, aber auch weiße Felder hatte, die dann später einmal bei Interesse von kleinen Künstlerhänden selbst aufgefüllt werden könnten. Ein hölzernes Kinderbett mit Himmel am Kopfende dient heute, im Alter von zwei Jahren, immer noch als Ruhestätte und wird dann sobald sie in der Lage ist, selbständig rauszuklettern, durch ein größeres Bett ersetzt. Ein kuscheliger, knallbunter Teppich von rund anderthalb Quadratmetern dient derzeit als Spielewiese, während sie dem kleinen Stühlchen mit Tisch noch abgeneigt ist, das bereits in der Ecke steht und bestimmt in den nächsten Monat öfter zum Einsatz kommen wird.
Das Zimmer dem Alter anpassen
Die Möbel bestehend aus zwei Schränken, Regal, Kiste und Nachttisch sind in einheitlichem Naturholz gehalten und bieten genug Platz für Spielsachen, Bilderbücher, Kuscheltiere und Wäsche. Der Wickeltisch ist zwar nicht mehr im Einsatz, steht aber immer noch im Raum und fügt sich gut ins Bild ein. Da er in Zukunft höchstwahrscheinlich noch ein weiteres Mal gebraucht wird, lassen wir ihn vorerst hier stehen. Für unsere Kleine, die immer abenteuerlustiger wird und auf erste Erkundungstouren geht bzw. krabbelt, wollen wir demnächst weitere Anreize zur Bewegung schaffen und Hüpfpferd sowie Stoffbälle ins tägliche Spielprogramm integrieren. Das Zimmer soll dazu einen Spiegel erhalten, selbst entworfene Bilder sollen die Wände bereichern und eine kleine Rutschkonstruktion in kräftigen Farben soll für zusätzliche Freude sorgen.
Foto: Evelyn Giggles

