Das Männermanifest der Grünen

Das sogenannte Männermanifest der Grünen stammt von einer Gruppe Grüner Politiker aus NRW und wurde im April mit großem Medienecho veröffentlich. Unter dem Titel “Nicht länger Machos sein müssen” – Das Grüne Männer-Manifest wurde es im Internet veröffentlicht und brachte nicht nur vom SPIEGEL – Abschied vom Macho-Mann – viel Spott und Häme ein. Denn man scheute selbst vor plattesten Überschriften, die aus der EMMA abgekupfert schienen zurück: Man wird nicht als Mann geboren, man wird dazu gemacht.

Nicht nur diese Sätze – obwohl etwas wahres daran ist – widersprechen dem aktuellen wissenschaftlichen Kenntnisstand. Der Ansatz ist ja auch richtig, aber warum gerade jetzt: Wir wollen Neue Werte – Neue Arbeit – Neue Perspektiven!. Aber weshalb schlagen die Urheber des Manifest derart über die Stränge: Wir brauchen ein neues Bewusstsein für eine neue Männlichkeit. Wir als männliche Feministen sagen: Männer, gebt Macht ab! – es lohnt sich.

Männliche Feministen – provokant zwar, aber völlig unangemessen und daneben. Die Identität als Mann kann sich ja nicht auf die Identifizierung mit dem Feminismus beziehen, sondern muss in das GANZE eingebettet sein und aus tiefester Menschenfreundlichkeit heraus sich frei und selbstbewußt gestalten (dürfen).

Wie auch immer. Die Diskussion wurde dadurch angestoßen und wir Kerle sind aufgefordert sie fortzusetzen und fruchtbar zu halten.

Lesenswert: Sehr viele spannende Gedanken zum Thema macht sich Ferdinand Knauß in seinem Genderblog.

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2 Gedanken zu „Das Männermanifest der Grünen

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