Ich habe jetzt ein Trennungskind

Ausgegrenzter Vater mit Trennungskind

Es sackt erst so langsam durch, was geschehen ist und gerade passiert. Ich habe jetzt ein Trennungskind, ein „Scheidungskind“. Das tut mir sehr weh und sehr, sehr Leid für meine Tochter, aber ich bin an dieser Stelle vollkommen hilflos. Bisher liegt scheinbar alle Macht bei der Kindsmutter, die nach wie vor den Umgang massiv einschränkt. Was nicht nur gegen die Gesetze ist, sondern auch unmoralisch und gegen sämtliche modernen pädagogischen Erkenntnisse. Ich kämpfe um meine Tochter und um ihr Recht, mich häufig und im Alltag zu sehen. Es ist meine Pflicht – so erfuhr ich gestern von offzieller Stelle – mich zu kümmern und – so verstehe ich es aktuell – mich der Verbohrtheit einer offensichtlich seltsamen Mutter entgegenzustellen. Diese sitzt auf einem sehr hohen Ross und diktiert allen, wie das hier zu laufen hat. Das ist vollkommen inakzeptabel und ich protestiere aufs Schärfste gegen diese einseitigen, undurchdachten, schädlichen und einsamen Entscheidungen einer Mutter, die ihre Macht rücksichtslos ausnutzt. Weiterlesen

Papazeit – was machen wir?

Papazeit Aktionen

So ein Richter ist auch nur ein Mensch und stellt vielleicht mal unangenehme Fragen. Aber eigentlich sind die gar nicht so schlimm. Er wird mich sicher fragen: „Was machen sie denn so mit ihrer Tochter? Wie stellen wir uns das vor? Doch nicht den ganzen Tag Fernsehen kucken …“ Ja, und dann muss ich länger ausholen und den Richter erklären, dass es für mich ja ganz selberverständlich war, mit der Tochter etwas zu unternehmen und ich erst darüber nachdenken müsse. Hier nun mein Ergebnis. Weiterlesen

Nach der Trennung fühle ich mich wie ein Verbrecher

Erschossen und Verschissen

Poah, verdammt. Ich fühle mich wie ein Verbrecher. Dabei bin ich ein echt netter Kerl und auch sehr verträglich. Ich habe meine Schwächen, wie jeder andere auch, und bin mitunter etwas schroff und ungehalten. Aber jetzt fühle ich mich, als hätte ich etwas ganz Schlimmes verbrochen. Ich weiß nur nicht genau, was. Weiterlesen

Ausgebootet

Ausgebootet

Ich schreibe hier nicht gerne sehr persönliche Geschichten und wenn, nur in Ausnahmen und zu einem eng begrenzten Thema. Aber diese Sache ist doch wohl zentral und so traue ich mich nun die Niederlage einzugestehen und zu Verkünden, dass die Familie zerbrochen ist, Frau samt Tochter ausgezogen sind. Weiterlesen

Ein Wort zum Kita-Streik

Kita Streik

Alle im Stress, nur wir nicht. Denn unsere KITA streikt nicht. Dürfen die nicht, da die MitarbeiterInnen bei der Kirche angestellt sind, ist eben ne kirchliche KITA. Und bei denen regelt der Herrgott alles, die Tarife, den Urlaub, die Arbeitszeiten. Er hat außerdem das frühe Aufstehen erschaffen und den Islam. Aber das ist eine andere Geschichte. Weiterlesen

Ein ernstes Wort zum Vatertag 2015

Vaterlos am Vatertag 2015

Ich selber kenne meinen Vater nicht. Da war zwar ein Mann im Haus, von dem ich lange glaubte, er wäre mein Vater, aber der scherte sich einen Dreck um die Kinder. Vielleicht bin ich deshalb so und denke am Vatertag 2015 an die vielen Kinder, insbesondere Jungs, Söhne, die ohne Vater aufwachsen müssen. Das Jahre 2015 hat vielen Kindern ihren Vater genommen. Der furchtbare Massenmord in Paris Anfang des Jahres, die Kriege in der Ukraine, in Syrien, Irak, Libyen und zuletzt die feigen Morde an schwarzen Männern und Jugendlichen durch US-amerikanische Polizisten. Daran muss ich heute denken. Wenn der Vater fehlt, ein liebevoller Mann, der sich kümmert, zu dem man aufschauen kann, den man liebt, und Umstände wie Gewalt, Perspektivlosigkeit und Armut die Erfahrungen und die Umwelt heranwachsender Jungen und Männer bestimmen, wird es kaum einen Ausweg aus diesem Elend geben. Weiterlesen

Vaterblog Link- & Lesetipps #7 – #dadbod 2015

Papalapapi Vaterblog - Linktipps Lesetipps

Steht Mann jung im Leben, ist es keine große Sache, keinen Bauch zu haben. Mit fortschreitendem Lebensalter wird es schwieriger und man muss mitunter sehr viel Zeit in den Muckibuden verbringen und Sport zu einem regelrechten Hobby erklären. Aber wer kann das schon? Immerhin gibt es noch andere Dinge im Leben als Sport und Bauch. Nun aber schwappt via Internet wieder mal ein Trend über den Teich, der sich gegen die Bauchlosigkeit am Manne stemmt. #dadbod oder „Dad Bod“. Hier weiter Mann seinen Vorbau, den schönen runden Schwabbelbauch. Gerade gemütliche Typen und gute Esser, Kindsväter und eher stämmige Kerle müssen eh mit ihrem Bauch leben, also warum soll man den nicht feiern. Ganz gegen den Fitness- und Selbstoptimierungstrend und damit ganz nach meinem Geschmack. Klar, auch ich habe einen Bauch und fürchte mich vor späteren Jahren. Der Stoffwechsel braucht immer weniger Energie – also Kalorien – und man sollte einfach weniger essen und sich mehr bewegen. Das schmeckt mir aber nicht. Also steht man zum Männer und preist dessen Vorzüge. Weiterlesen