1 is 2 Many – Kampagne des White House gegen Gewalt gegen Frauen

#1is2many

“Es gibt niemals, niemals, niemals eine Entschuldigung für einen Mann, die Hand gegen eine Frau außer zur Selberverteidigung zu erheben” (“There’s never, never, never an excuse for a man to raise his hand to a woman other than in self defense”), sagt der US-Vize-Präsident Joe Biden im Bezug zu der Kampagne des “White House” 1 is 2 Many , deren Schirmherr er ist. So etwas kann ich mir aus dem Kanzleramt in Berlin nicht vorstellen. Vorbildlich. Die Kampagne dient der Bekämpfung von Gewalt gegen jungen Frauen. Joe Biden und Präsident Obama haben beide zwei Töchter (Biden noch zwei Söhne dazu). Vielleicht liegt es daran. Da ich ebenfalls Vater einer Tochter bin, zeige ich diese wichtige Kampagne in meinem Vaterblog. Weiterlesen

Filmkritik: Der Gott des Gemetzels

gott-des-gemetzels

Der neue Film von Roman Polanski in unseren Kinos ist ursprünglich ein französisches Theaterstück von Yasmina Reza. Und so spielt Der Gott des Gemetzels dennoch ausschließlich in einer Wohnung, in der sich zwei Paare treffen, um den gewalttätigen Streit ihrer pubertierenden Jungs zu lösen. Immerhin wurden dem Knaben des Ehepaar Longstreet, in dessen Wohnung wir uns befinden, zwei Schneidezähne ausgeschlagen. Was sich dann zwischen den Eltern, zwischen den beiden Paaren entwicklet, ist Psychologie, ein Drama. Und ein richtiges Vergnügen. Weiterlesen

U9 verweigert – sie spricht nicht mit jedem

Kinderärzte

Kürzlich bei der U9-Untersuchung beim Kinderarzt. Wiegen ging, Blutdruck und Größe messen. Beim Hörtest wars dann vorbei. Sie sollte sagen, was sie gehört hatte, aber sprach nicht. Das war noch bei der charmanten Sprechstundenhilfe. Später beim eigentlichen Arzt kam aber auch nichts mehr raus aus dem Kind. U9: Verweigert. Der Doktor mahnte, bis Ende des Jahres müsse es besser werden, denn dann ginge es auch schon los mit der Schul-Geschichte und da müsse man beweisen, was man könne, sonst … Ja, was sonst? Sonderschule? Weiterlesen

Achtung Vatertag!

Himmelfahrt ist Vatertag

Fasching ist rum, Schlagermove noch nicht in Sicht. Alles super entspannt also, die Kostüme und Perücken sauber im Schrank. Zu früh gefreut – es lauert Vatertag. Eigentlich ein christlicher Feiertag – Christi Himmelfahrt – doch eingebrannt hat sich dieser seltsame Donnerstag im Mai (diesmal: 29. Mai 2014) als süffisante und mannhafte Fahrt ins Blaue. Ich kann mich damit nicht identifizieren, weder mit der “Rückkehr Jesu Christi als Sohn Gottes zu seinem Vater in den Himmel”, noch mit der Hirn und Leberzellen vernichtenden Bollerwagentradition der landläufigen Mannschaften. Manchen Männern würde am Vatertag ein Iltis-Kostüm gut stehen, mit Pissnelken im Haar und ranziger Grillwurst, die aus der Hose hängt. Dazu dreht man den Knarz mit deutschem Liedgut zum Mitgröhlen voll auf und schon ist für viele Männder der Vatertagsspaß perfekt. Mein Tipp dazu: Das Nutztier gar nicht lange verarbeiten, sondern gleich von der Weide weg auf den Spießdrehen oder roh vertilgen. Weiterlesen

Väter und die Traditionen

Schlagermove Hamburg

Früher war das ganze Leben angefüllt mit Traditionen, die man zu erfüllen hat. In den Städten wurden zwar die gestrengen Sitten aufgeweicht, aber auch dort war „soziale Kontrolle“ lange ein Thema. Heute ist das nicht mehr so. Heute, so scheint es, gibt es die guten alten Traditionen nur noch auf dem Land, wo alles langsamer und angeblich auch rückständiger zugeht. Oder man bewundert sie im Urlaub in anderen Ländern. Und man selbst? Tja, ich bin relativ losgelöst von all den Zwängen der Tradition. Ich habe weder vor dem Rathaus gekehrt, weil ich mit 30 noch nicht verheiratet war, noch sieht man mich im Kostüm am Vatertag (wobei ich dazu sagen muss, dass ich im Netz bei Kostüme.com auf einige witzige Verkleidungen gestoßen bin).
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Unser Muttertag

Alles Liebe zum Muttertag

Der Muttertag ist gegessen. Muttertag ist ursprünglich eine amerikanische Erfindung und hieß mal “Mothers Friendships Day”. Heutzutage denken wir auch an Mütterchen Russland, Mutter Courage und Mama Mia von Abba. Unser Muttertag war nur mit einer Mutter gesegnet, nämlich der Kindsmutter. Beide Omas waren leider verhindert und hatten besseres vor am Muttertag 2014. Meiner Mutter aber habe ich dieses Lebkuchenherz mitgebracht. Wir sehen Sie morgen. Und meiner Kleinen habe ich auch ein Herzchen gekauft. Weiterlesen